„Wähle einen Beruf, den du liebst und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.“

Schon der chinesische Philosoph Konfuzius wusste um die Bedeutung eines erfüllenden Berufes. Und doch scheint der Großteil aller Arbeitnehmer, Selbstständigen und Unternehmer das genaue Gegenteil zu erleben … Stress, Frust, Unzufriedenheit, Hamsterrad.

Doch warum ist das so? Warum wählen Menschen einen Beruf oder ein Business, das ihnen gar keine Freude bereitet?

Warum machen sich nur so wenige auf die Suche nach ihrer Berufung?

Und was kannst du tun, um deine Berufung zu finden?

In diesem Artikel gebe ich dir 11 Fragen an die Hand, die dir helfen können, deine Berufung finden.

Denn eines ist gewiss: Jeder Mensch trägt besondere Fähigkeiten und Talente in sich. Jeder ist zu etwas berufen!

Was ist eigentlich eine „Berufung“?

Eine Berufung ist weit mehr, als nur ein Beruf, dem man täglich acht Stunden nachgeht, um Geld zu verdienen.

Eine Berufung ist die Lebensaufgabe eines Menschen. Der Lebenssinn sozusagen. Die Tätigkeit, für die wir geschaffen sind, in der wir richtig gut sind und regelrecht aufblühen. Die Arbeit, die wir nicht als solche empfinden, weil wir es mit Leidenschaft tun.

Ich bin der Überzeugung, nur wer seine wahre Berufung kennt, kann ein wirklich glückliches und erfülltes Leben führen und alle persönlichen und unternehmerischen Ziele erreichen.

Falls du das Gefühl hast, dass das, was du jetzt tust, nicht deiner Berufung entspricht, nimm dir Zeit und beantworte die folgenden Fragen. Damit kommst du deiner Lebensaufgabe sicher auf die Spur.

1. Macht dir deine Arbeit wirklich Spaß?

Arbeit, egal ob als Arbeitnehmer oder als Unternehmer, darf keinen Spaß machen. Sie dient alleine dem Gelderwerb. So scheint die allgemeine Meinung zu sein. Und wenn du dich umsiehst, wird dieser Eindruck sicher bestätigt.

So viele Menschen verschwenden wertvolle Lebensjahre mit einem Beruf, der sie überhaupt nicht befriedigt. Oder als Unternehmer in einem selbstgeschaffenem Gefängnis mit 16-Stunden-Arbeitstagen, ständigem Druck und permanent unter Stress.

Warum tun wir uns das an?

Niemand kann dich zwingen, den Rest deines Lebens in einem Job zu versauern, den du hasst. Oder in einem Business, das dich runterzieht und ausbrennt.

Hinterfrage einmal kritisch, ob dir das, was du tagtäglich tust, wirklich Spaß macht. Falls ja, bist du auf dem richtigen Weg. Falls nicht, bist du von deiner Berufung weit entfernt und deine Lebensqualität wird massiv unter der dauernden Unzufriedenheit leiden.

2. Was würdest du tun, selbst wenn du nicht dafür bezahlt wirst?

Jeder von uns hat eine Leidenschaft. Etwas, das wir so gerne tun, dass wir die Zeit dabei vergessen. Was wäre, wenn du genau damit Geld verdienen könntest?

„Das geht nicht“, höre ich dann oft in meinen Seminaren. „Man kann sein Hobby nicht zum Beruf machen“.

Kann man das wirklich nicht?

In Wahrheit gibt es viel mehr Möglichkeiten, mit deiner Leidenschaft Geld zu verdienen, als du glaubst. Du musst nur die Augen offen halten und Gelegenheiten erkennen.

Lasse den finanziellen Aspekt zunächst beiseite, wenn du diese Frage beantwortest und lasse dich nicht von dem Gedanken an finanzielle Unsicherheit zurückhalten.

Stell dir vor, du könntest genau das tun, was du wirklich tun willst. Wie würde dein Tag dann aussehen? Wo und mit wem verbringst du deine Zeit? Wie würdest du deinen Tag nach dem Aufstehen starten?

Die Antworten bringen dir Klarheit und zeigen dir, wo deine wahren Interessen liegen. Das ist ein wichtiger Schritt hin zu deiner Berufung.

3. Wie sehr wurdest du durch dein Umfeld bei deiner Berufswahl beeinflusst?

Warum hast du deinen Beruf oder dein Unternehmen gewählt? War es deine eigene Entscheidung? Oder hast du dich von anderen Menschen beeinflussen lassen?

Ob wir wollen oder nicht, wir werden von unserem Umfeld geprägt. In jeder Hinsicht. Wir übernehmen die Glaubenssätze, Überzeugungen und Ansichten anderer Menschen. Und oft ist uns das gar nicht bewusst.

Wenn du deine Berufung finden willst, darfst du dich nicht von Menschen beeinflussen lassen, die selber in einem Hamsterrad feststecken. Auch wenn sie es noch so gut meinen.

Umgib dich lieber mit Leuten, die ihre Berufung voll und ganz ausleben. So bekommst du wertvolle Tipps und Inspiration, anstatt zurückgehalten zu werden.

4. Was würdest du tun, wenn du gar nicht scheitern könntest?

Stell dir vor, alles was du anpackst, gelingt dir. Ob du ein neues Unternehmen gründest oder dein bestehendes Unternehmen auf das übernächste Level bringen willst… es gibt kein Scheitern.

Wie fühlt sich das an?

Leider sind viele Menschen der Meinung, dass es in der heutigen Zeit sehr schwierig sei, sich in neues Terrain vorzuwagen. „Schuster, bleib bei deinen Leisten“, wurde uns schon früh beigebracht.

Wegen solcher limitierender Glaubenssätze trauen wir uns heute selber nicht mehr viel zu. Wir haben verlernt zu träumen und an unser unerschöpfliches Potential zu glauben. Wir gehen lieber auf Nummer Sicher. Selbst wenn das bedeutet, ein Leben lang etwas tun zu müssen, das uns gar keinen Spaß macht.

Schreibe dir deshalb einfach mal alles auf, was du machen würdest, wenn du dir absolut sicher bist, dass es klappt. Lasse deiner Fantasie freien Lauf und erlaube dir zu träumen. Streiche dabei das Wort „unmöglich“ aus deinem Wortschatz.

Bei dieser Übung merkst du bald, in welche Richtung es dich zieht.

5. Was hast du als Kind gerne gemacht und wovon hast du geträumt?

Als Kinder konnten wir in unserer Phantasie alles tun und werden, was wir wollten. Der Gedanke, etwas nicht zu können, kam uns gar nicht in den Sinn. Doch die Erwachsenen holten uns bald auf den „Boden der Realität“ zurück. Sie zogen Grenzen für uns, die in Wahrheit nur in ihren eigenen Köpfen existierten.

Wenn du deine Berufung finden willst, erinnere dich daran zurück, was du als Kind gerne gemacht und wovon du geträumt hast. Was wolltest du werden, bevor dir andere Personen deine Kindheitsträume ausgeredet haben?

In deiner Kindheit liegt vielleicht der Schlüssel zu deiner wahren Berufung.

6. Welche Hobbys hast du, die du mit voller Leidenschaft und Hingabe ausübst?

Kennst du das Gefühl, wenn du etwas mit voller Leidenschaft tust? Du blendest alles rund um dich aus, bist ganz im Hier und Jetzt und vergisst dabei die Zeit.

So fühlt es sich an, wenn du deine Berufung lebst!

Deine Hobbys sagen viel über deine Stärken, Talente und Fähigkeiten aus. Weil du ein Hobby natürlich nur dann wählst, wenn du etwas gut und gerne machst.

Was sind deine Hobbys? Warum machst du genau das so gerne? Vielleicht übst du deine Berufung schon die ganze Zeit in deiner Freizeit aus, ohne es zu merken.

7. Welches Thema würdest du für einen spontanen Vortrag wählen?

Angenommen, du wirst heute gebeten, morgen einen Vortrag zu halten. Das Thema darfst du frei wählen. Worüber würdest du sprechen?

Du würdest dich sicher für etwas entscheiden, von dem du schon viel Ahnung hast. Und das ist meistens ein Gebiet, mit dem wir uns gerne beschäftigen.

Wofür würdest du dich entscheiden?

8. Zu welchem Thema würdest du sofort ein Buch lesen?

Beantworte spontan diese Frage: Wenn du dich jetzt sofort für ein Buch entscheiden müsstest, dass du noch diese Woche lesen müsstest, welches wäre es? Alles ist erlaubt, außer Unterhaltungsliteratur.

So eine spontane Entscheidung kann uns oft einen wichtigen Hinweis darauf geben, was uns wirklich brennend interessiert. Und manchmal finden wir in genau diesem Themengebiet auch unsere Berufung.

9. Welches Problem möchtest du lösen?

Unternehmer sind Problemlöser. Hast du schon einmal darüber nachgedacht, welches Problem deiner Kunden du löst? Oder wenn du ein neues Unternehmen gründen willst, welchen Menschen willst du damit wie helfen?

Denke darüber nach. Je stärker die Gefühle sind, die dabei hochkommen, desto mehr näherst du dich deiner Berufung.

10. Wofür möchtest du bekannt sein?

Im Grunde will jeder von uns sein Vermächtnis hinterlassen. Seine Spuren in der Welt. Wofür möchtest DU bekannt sein? Vielleicht auch über deinen Tod hinaus.

Wenn dir die Antwort darauf schwer fällt, versuche folgendes Gedanken-Experiment:

Stell dir vor, dein Leben ist vorbei und du schaust bei deiner eigenen Beerdigung zu. Was sollen die Menschen, die dir nahestanden, über dich sagen? Welchen bleibenden Eindruck willst du hinterlassen? Wofür soll man sich an dich erinnern?

Auch diese Übung kann ein Wegweiser in die Richtung zu deiner Berufung sein.

11. Hör auf dein Herz

Der wohl wichtigste Tipp, um deine Berufung zu finden ist: Hör auf dein Herz.

Egal vor welcher Entscheidung du stehst, ob beruflich oder privat, wenn du dich unwohl dabei fühlst, ist es der falsche Weg!

Ich hoffe, diese Fragen führen dich auf den richtigen Weg. Habe den Mut, deine Berufung zu finden, ihr zu folgen, dich selbst zu verwirklichen und ein Meisterwerk aus deinem Leben zu machen!

Wenn du noch tiefer in das Thema Berufung finden eintauchen willst, lade ich dich gerne zu meinem kostenlosen Online-Workshop ein:

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